14.10.
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Exkursion Soest – Das Kölner Standbein in Westfalen.

Zwischen St. Patrokli, Maria zur Höhe und einem wundervollen Stadtbild

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mit Thomas van Nies M.A. 

Die Verbindungen zwischen Köln und Soest sind vielfältig, ist doch der Kölner Erzbischof dort seit dem 7. Jh. begütert. Für die territoriale Gestaltung des späteren Herzogtum Westfalens bietet die Stadt mitsamt erzbischöflicher Pfalz eine ideale Ausgangsbasis. Schon 954 begründet Eb. Bruno, Bruder Kaiser Ottos des Großen das Patroklistift als geistliches Zentrum der Stadt. Durch ausgedehnten Fernhandel mit Korn und Salz erblüht die Stadt im 11. und 12. Jh. stark. Neben der ev. Pfarrkirche St. Petri, die 1174 erwähnt wird, sind es im Besonderen die Kirchen St.Maria zur Wiese und St. Maria zur Höhe, die als Hallenkirchen hochbedeutend für die Architekturgeschichte sind. Die dort erhaltenen Wandmalereien, Glasmalereien und auch Altarretabel, wie der Jacobi-Altar in der Nachfolge des Conrad von Soest gehören qualitativ zu den besten Schöpfungen des Spätmittelalters weit über Westfalen hinaus. Das Stadtbild prägt der Anröchter Dolomit, ein grünlicher Mergelstein, der neben Fachwerkhäusern der Frühen Neuzeit, die Stadt zu einem idyllischen Kleinod heraushebt. Die von Grünsandsteinmauern eingefassten Gärten prägen die Atmosphäre einer äußerst geschichtsträchtigen Stadt. Auch leibliche Genüsse der westfälischen Küche werden uns gewiss schon zur Mittagszeit erfreuen! Erleben Sie Soest mit allen Sinnen – es lohnt sich ganz bestimmt dort zu sein!

 

• Preis: 102 € p. P. (Fahrt, Eintritt & Führung).
Bei Interesse bitte schriftlich anmelden.

Bildcredits

pixabay, gemeinfrei.