30.06.
Do 18:00
Wallraf
Crossover, Führung, Kunstspäti

Kunstspäti. All Eyes on Art!

Die Lust am Sehen

Es ist keine Voranmeldung nötig – kommt einfach vorbei!

Mitglieder der freunde – gratis, Gäste zahlen 7,- €

Bei diesem Kunstspäti geht es um die Lust am Sehen! Dass das visuelle Wahrnehmen nicht nur geschult werden kann, sondern im Laufe der Geschichte auch großen Veränderungen unterlag, zeigt uns die aktuelle Ausstellung „Sensation des Sehens“ im Wallraf.

Schattenspiele, Rätselbilder, Wunderlaternen und der legendäre Cinematograph, mit dem die Gebrüder Lumière 1896 erstmals bewegte Bilder aufnehmen und abspielen konnten – dies sind nur einige der 25.000 Objekte aus der faszinierenden Sammlung von Werner Nekes (1944-2017). Der legendäre Filmregisseur aus Mülheim an der Ruhr war von der „Geschichte der Bilderzeugung“ derart fasziniert, dass er die weltweit größte und beste Kollektion zur Mediengeschichte der letzten vierhundert Jahre zusammentrug. Gemeinsam mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln bringt das Wallraf die Sammlung Nekes in dieser Schau nun mit eigenen Werken zusammen. Wie in einer Wunderkammer warten der augentäuschende Realismus und die dramatische Bewegtheit mancher Kunstwerke auf die Besucher*innen.

Zu einem besonderen Highlight zählt das Gemälde des Antwerpener Künstlers Frans Francken „Der Sturz des Phaeton“ (ca. 1606). Dieses wurde vor kurzen von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig für die Barockabteilung angekauft und wird erstmalig in der Ausstellung „Sensation des Sehens“ präsentiert.

Freut Euch auf einen kurzweiligen Abend mit spannenden Führungen u.a. von Prof. Dr. Peter W. Marx (Professor für Medien- und Theaterwissenschaft an der Universität zu Köln) sowie bewegten Bildinterpretationen von angehenden Schauspieler*innen zu den Werken der Barockabteilung.

Im Museumsfoyer könnt Ihr zwischen den einzelnen Programmpunkten ein kühles Getränk zu Euch nehmen, neue Kontakte knüpfen oder alte Bekannte treffen. Und wer Lust auf mehr hat, kann sich auf eine spaßige Bildersuche begeben und nicht nur das Auge schulen, sondern auch mit ein wenig Glück, den aktuellen „Wallraf-Katalog“ gewinnen.

Programm:

18:15„Bewegende Bildgeschichten“ (ca. 45 min), Schauspielschule DER KELLER

19:15„Sehen, wundern, staunen“ (ca. 45 min) Führung mit Prof. Dr. Peter W. Marx, Direktor der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln

20:00„Kunst und Widerstand“ – (ca. 20 Min) Führung im Graphischen Kabinett mit Alexandra Peter (Projektleitung von job&kunstfreunde)

20:00„Augenlust und Augentäuschung“ – (ca. 20 Min) Führung zu den Highlights der Ausstellung „Sensation des Sehens“ mit Dr. Anja Sevcik, Leiterin der Barockabteilung am Wallraf.

20:30„Augenlust und Augentäuschung“ – (ca. 20 Min) Führung zu den Highlights der Ausstellung „Sensation des Sehens“ mit Dr. Anja Sevcik, Leiterin der Barockabteilung am Wallraf.

21:00„Bewegende Bildgeschichten“ (ca. 45 min), Schauspielschule DER KELLER

 

Was ist ein Kunstspäti?

Seit Oktober 2015 bieten jungekunstfreunde und job&kunstfreunde ein Veranstaltungsformat an, welches unseren Gästen ermöglicht, die Häuser auch nach den regulären Öffnungszeiten zu besuchen. Zweimal im Quartal, meist am dritten Donnerstag des Monats, bespielen wir abwechselnd das Wallraf-Richartz-Museum oder das Museum Ludwig von 18:30-21:30 Uhr mit Programm (Öffnung des Museums 18-22 Uhr).
Bei unseren Kunstspätis bieten wir vier bis fünf Kurzführungen (ca. 30 Min.), ein Couchgespräch im Foyer oder eine Sonderaktion an. Bisher u.a. mit: Dr. Marcus Dekiert (Direktor Wallraf), Prof. Grohé (Uni Köln), Galerist Christian Nagel, Iris Maczollek (Ausstellungsmanagement Museum Ludwig), Regisseurin Corinna Belz, Journalist Stefan Koldehoff, Videokünstler Marcel Odenbach u.v.m.
Für Getränke und Musik wird gesorgt und ein alter Postwagen, umgestaltet zu einem Schrank mit Leuchtschriftzug „Kunstspäti“, dient als Erkennungszeichen und Infostand.

Bildcredits

Georg Balthasar Probst, Venedig bei Nacht, Rückseitig beleuchteter, handkolorierter und zur Durchleuchtung perforierter Kupferstich, um 1720, Sammlung Nekes