09.07. - 06.11.
Museum Ludwig, Fotoraum
Sonderausstellungen

Raghubir Singh. Kolkata

Fotoraum Museum Ludwig

Im Fotoraum des Museum Ludwig werden zwölf Fotografien aus der „Kalkutta“-Serie des indischen Fotografen Raghubir Singh präsentiert, die sich seit 2017 in der Sammlung befinden. In der Präsentation sind sie um fünf Fotografien von Henri Cartier-Bresson ergänzt, die dieser während seiner Indien-Reise 1947 aufnahm. Und einen großen Einfluss auf Singh ausgeübt haben.

Raghubir Singh begann in den 1960er Jahren als Fotojournalist für indische und internationale Publikationen zu arbeiten wie National Geographic, Life, Time und New York Times. Bereits als Schulkind entdeckte er Henri Cartier-Bressons Fotobuch Beautiful Jaipur.

Was zeichnet Singhs Fotografien aus?
Er wählt Bildausschnitte aus, um Alltagssituationen im öffentlichen Raum als verdichtete Ereignisse zu vermitteln, wie zum Beispiel eine Auseinandersetzung im Straßenverkehr oder der Handel vor der Börse. Auf einer Aufnahme von Gläubigen, die das Durga Puja Fest im Kali Tempel Komplex feiern, ist ein Auto zentral ins Bild gesetzt; es wird dadurch gleichbedeutend mit der religiösen Szene und nimmt ihr die Zeitlosigkeit.