04.03. - 05.03.
Online
Workshop

Solange…bin ich Feminist:in.

Ein Workshop zu Feminismus und Aktivismus im öffentlichen Raum

04.03. - 05.03.
Online Workshop
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Termine:
04. März: 18.00 – ca. 19.30 Uhr
& 05. März: 18.00 – 18.45 Uhr 

Kosten: 
Für Mitglieder: Kostenlos
Für Nicht-Mitglieder: 8€

Was bedeutet es eigentlich, Feminist:in zu sein? Für was und für wen kann Feminismus heute stehen und wie lange müssen wir uns überhaupt noch für ihn einsetzen?

Das Kunstprojekt SOLANGE der Künstlerin Katharina Cibulka möchte den Blick für die Verhältnisse der Geschlechter und den heutigen Feminismus schärfen. Interaktiv und auf den Dialog ausgerichtet, möchte SOLANGE sich mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzen und auf sie aufmerksam machen.

Das Werkzeug des Projektes ist ein 200-400 Quadratmeter großes Kunstwerk – ein handbesticktes Staubschutznetz auf Baustellen. Ein Satz, der mit „Solange“ beginnt und mit „bin ich Feminist:in“ endet, wird mit pinkem Tüll und Kabelbindern im Kreuzstich großformatig auf die Netze gestickt und international auf Gerüste an Baustellen montiert. Dabei werden die Sätze zu Antworten auf die Frage, ob Feminismus notwendig ist oder ob wir den Höhepunkt der Emanzipation bereits erreicht haben. Gleichzeitig wird der Ort der Baustelle zum Spannungsfeld zwischen traditionell konnotierten Handwerk und Männer-dominierter Sphäre und konfrontiert uns mit schon längst überwunden geglaubten Werten.

In unserem zweitägigen Workshop wird uns Katharina Cibulka das Projekt SOLANGE vorstellen, mit uns in den Dialog treten und zur eigenen Konstruktion von SOLANGE-Sätzen ermutigen, die wir als Workshop-Teilnehmer:innen gemeinsam diskutieren und reflektieren werden.

*Katharina Cibulka ist Künstlerin, Filmemacherin sowie Projektentwicklerin für künstlerische und nachhaltige Prozesse und seit 2013 im Vorstand der Tiroler Künstler:innenschaft. Sie leitet Workshops und Seminare an diversen Universitäten in Österreich und Deutschland. In ihren Arbeiten verfolgt sie eine konsequente politische Agenda, in deren Mittelpunkt Aspekte wie Feminismus, soziale Gerechtigkeit, Gemeinschaftlichkeit und Fragen zu ästhetischen Prozessen stehen. In der Beschäftigung mit  grundlegenden gesellschaftlichen Streitfragen sowie mit emanzipatorischen und sozialen Perspektiven nehmen ihre Arbeiten unterschiedlichste Formen an: Interventionen im öffentlichen Raum, Arbeiten mit Film, Fotografie, Texten oder Sound, mit Aktionen und Performances.

Bildcredits

Katharina Cibulka: SOLANGE © Felix Richter, Matthias Prachensky, Claudia Rohrauer (@ Akademie der Bildenden Künste Wien)