18.10.23
Mi 11:00
Museum Ludwig
Führung

Warhol + Hockney. Queerer Widerstand in der Pop Art

Kunst+Kind. Mit Baby ins Museum Ludwig

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5,- € für Mitglieder der freunde / 10, -€ für Gäste

mit Ilirjana Zekolli 

Pop Art ist bunt, komplex und bewusst selbstkritisch, was sie für ein breites Publikum ansprechend macht, während sie zugleich der Gesellschaft einen Spiegel vorhält. In ihrem historischen Kontext war Pop Art revolutionär, indem sie darauf abzielte, die Mainstream-Kultur inklusiver und vielfältiger zu gestalten.

Gleichzeitig schrieb die US-amerikanische Kulturkritikerin Susan Sontag im Jahr 1964 einen Essay mit dem Titel „Notes on Camp“, in dem sie über eine neue Form von Queerness sprach, die Pop Art ähnelte. Camp ist im Grunde eine Haltung, die Dinge nicht zu ernst und die gesellschaftlichen Normen sogar gezielt aufs Korn nimmt. Pop-Künstler wie Andy Warhol nutzten diese campige Sensibilität, um skurrile Kunst und Objekte zu schaffen, die es ermöglichten, unsere Vorstellungen von Identität zu verändern. Hier wird Identität als flexible und befreiende Inszenierung gedacht und nicht als etwas Starres.

Im Rahmen dieser Kunst+Kind Führung widmen wir uns der Pop Art im Museum Ludwig und betrachten, wie Werke von unter anderem Andy Warhol und David Hockney als Queerer Widerstand in der Pop Art begriffen werden können.

 

KUNST+ KIND bietet jungen Eltern mit Babys im ersten Lebensjahr die Gelegenheit an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat um 11:00 Uhr den Babyalltag für 45 Minuten hinter sich zu lassen!
In themenbezogenen Museumsführungen stellen Kunstkenner*innen abwechselnd die Highlights des Museum Ludwig und des Wallraf-Richartz-Museums vor.
Das Beste daran: Das Baby ist einfach mit dabei!
Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich bei einem Kaffee über das Erlebte auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Besonders kunsthungrige Eltern können anschliessend mit ihrem Tagesticket das Museum weiter erkunden.

KUNST+KIND wird gefördert durch die q.beyond AG!

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen Fotos für Social Media gemacht werden. Falls Du nicht fotografiert werden möchtest, sprich uns bitte direkt an oder erhebe nachträglich Einspruch via Mail an: familie@kunstfreunde.koeln