jungekunstfreunde

Wir sind fast 600 junge „Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V.“ unter 28 Jahren. Im Bewusstsein, dass Köln über eine unvergleichliche Kunstlandschaft verfügt, zeigen jungekunstfreunde Kunst und Kultur avantgardistisch, zeitbezogen und kritisch. Wir besuchen bekannte und weniger bekannte Kunstorte und treffen die Planer, Macher und Impulsgeber dahinter.

Hier findet ihr alle Infos zur aktuellen Praktikumsausschreibung im Bereich Social Media bei den jungenkunstfreunden!

Bewerbungsschluss ist der 04.09.2022

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  1. 13:58 zeigte die Uhr an, als das Kölner Stadtarchiv am 03. März 2009 einstürzte. Auf einen Schlag lag das in abertausend Archivalien erfasste Gedächtnis der Stadt in Schutt und Asche begraben. Darunter auch der Bestand des Rheinischen Bildarchivs (RBA), das als eines der größten öffentlichen Bildarchive Deutschlands einen wichtigen Stellenwert in der kunsthistorischen Forschung einnimmt. Schon bei der Bergung der Überreste schien der Entschluss zum Wideraufbau gefasst. Doch dieses Mal sollte das Archiv mit einem Neubau bedacht werden – ein Vorhaben, das rund zwölf Jahre bis zur Realisierung brauchte. Ende letzten Jahres war es dann endlich so weit. Das neue Archiv wurde mit einem Festakt eröffnet und ist nun für Besucherinnen und Besucher wieder frei zugänglich. Zu diesem Anlass möchten wir mit euch das Rheinische Bildarchiv besuchen. Bei einer spannenden Führung erfahrt ihr mehr über den Neubau: Welche Anforderungen muss so ein Archiv beispielsweise erfüllen? Wie fließen funktionale und ästhetische Aspekte in solch einem Gebäude zusammen? Und wie gestaltet sich der neue Arbeitsalltag der Archivar*innen? All das und mehr erfahrt ihr bei unserem exklusiven Rundgang.   Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen Fotos für Social Media gemacht werden. Falls Du nicht fotografiert werden möchtest, sprich uns bitte direkt an oder erhebe nachträglich Einspruch via Mail an: junge@kunstfreunde.koeln
  2. 13.02.

    Filmstill aus: Monte Verità – Der Rausch der Freiheit (Stefan Jäger – Deutschland, Schweiz 2021)

    >>Hier geht’s zu den Tickets

     

    Anfang des 20. Jahrhunderts, die Gesellschaft befindet sich im Umbruch. Einige Aussteiger machen sich auf den Weg das Paradies zu suchen und finden es im Schweizer Süden auf dem Berg Monte Verità. Hier gründete Ida Hofmann (Julia Jentsch) ein Sanatorium. Die zweifache Mutter Hanna Leitner (Maresi Riegner) macht sich bereits kurz nach der Eröffnung des Sanatoriums auf den Weg von Wien in die Schweiz, um endlich aus ihrer bürgerlichen Rolle auszubrechen und Abstand von ihrem Ehemann zu gewinnen, der sie sexuell belästigt. Doch was ihre Angstzustände ausgelöst hat, erfährt sie erst bei ihrer Therapie mit dem Psychoanalytiker Otto Gross (Max Hubacher). Was sie nicht weiß: Ihr Arzt hat ein großes Drogenproblem und ist auf dem Berg, um von den Substanzen wegzukommen. Hermann Hesse (Joel Basman), die Tänzerin Isadora Duncan, die Berliner Bürgermeistertochter Lotte Hattemer (Hannah Herzsprung), die sich ebenfalls im Sanatorium aufhalten, und Ida fordern von Hanna immer wieder, sich endlich ihrer eigenen Stimme bewusst zu werden. Hanna ist in der Zwickmühle: Eigentlich ist sie in die Schweiz gegangen, um wieder geheilt zu ihrer Familie zurückzukehren, doch seit sie hier ist, verstärkt sich ihr Wunsch, sich als Künstlerin zu verwirklichen …

  3. Keiken, PLAYER OF COSMIC REALMS, 2022, interaktive Installation, unbegrenzte Dauer, Farbe, Ton, Dimensionen variabel. Bestehend aus: Keiken, The Life Game, 2021, Mehrkanal-Videospiel, unbegrenzte Dauer, Farbe, Ton; Keiken, Bet(a) Bodies, 2021-2022, tragbare haptische Gebärmutter, digitale Audiodatei, 9’12“, Ton, Silikon, LED-Licht, Minicomputer, Haptik, AMP. Installationsansicht, WORDLBUILDING, JSC Düsseldorf. Foto: Alwin Lay, Köln.

    15 Jahre Julia Stoschek Collection in Düsseldorf. Das feiert die private Institution der für ihre Sammlung zeitbasierter Kunst bekannten Wahl-Düsseldorferin mit einer großen Ausstellung unter dem Titel Worldbuilding. Videospiele und Kunst im digitalen Zeitalter. Als Kurator hat die Julia Stoschek Collection niemanden geringeres als Hans Ulrich Obrist eingeladen, den künstlerischen Leiter der Serpentine Gallery.

    Von Einkanal-Videoarbeiten bis hin zu ortsspezifischen, immersiven und interaktiven Environments umfasst die Gruppenausstellung Worldbuilding mehr als dreißig Kunstwerke. Die Ausstellung deckt einen Zeitraum von den 1990er Jahren bis in die Gegenwart ab und untersucht, wie Künstler*innen sich mit Videospielen auseinandersetzten, ihre Ästhetiken aneignen oder sie direkt zur Kunstform machen.

    Katharina Kloppe wird uns eine exklusive Führung durch die Ausstellung geben bei der wir den Arbeiten von u.a. Cao Fei, Jacolby Satterwhite und Ed Atkins aber auch welchen einer älteren Genration, wie etwa Harun Farocki, begegnen werden.

    Wir treffen uns um 14:50 Uhr vor der Julia Stoschek Collection in der Schanzenstraße 54, 40549 Düsseldorf.
    Mehr Informationen folgen in kürze.