Sonderausstellungen

Jährlich warten das Wallraf und das Museum Ludwig mit immer neuen Sonderausstellungen zur Malerei, Graphik, Fotografie oder Videoinstallation auf. Auch in diesem Jahr jagt ein Höhepunkt den nächsten und mit den freunden ist man bei allem Neuen natürlich dabei!


Egal, ob es sich um eine kleine Sonderpräsentationen oder um eine Riesen-Blockbuster-Schau handelt: Als Mitglied der freunde hat man zu sämtlichen dieser Wechselausstellungen immer freien Eintritt. Darüber hinaus bekommt man in den regelmäßigen Events der freunde exklusive Direktoren- und Kurator*innenführungen sowie in den Kunstspätis intensive Einblicke hinter die Kulissen der Ausstellungsmacher*innen und kann Kurator*innen, Restaurator*innen oder Kunsthändler*innen über die Schulter schauen. Von Newcomer bis Blockbuster ist hier alles dabei!

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  1. 04.07.

    Claude Monet: Verschneite Getreideschober in der Sonne, 1891, Öl auf Leinwand, 65 x 100 cm, Sammlung Hasso Plattner // Portärtfoto Dr. Daniel Zamani: David von Becker

     

    Worum geht’s? In der Genese des Impressionismus spielte die Praxis der Freilichtmalerei eine herausragende Rolle.  Dabei arbeiteten die Künstler nicht mehr nur in freier Natur, um kleinformatige Skizzen anzufertigen und diese später als Gedächtnisstützen für im Atelier und bei künstlichem Licht ausgeführte Kompositionen zu verwenden. Stattdessen wurden die Gemälde unmittelbar vor dem Motiv selbst und oft in beachtlicher Schnelligkeit und in nur wenigen Malsitzungen angefertigt. Auf technischer Ebene war diese Entwicklung von praktischen Neuerungen wie der Einführung von wiederverschließbaren Tubenfarben sowie der Erfindung der tragbaren Staffelei begünstigt worden. Darüber hinaus bot das ab den 1840er-Jahren rapide wachsende Schienennetz den in Paris ansässigen Malern schnellen und kostengünstigen Zugang zu einer Vielzahl unterschiedlichster Topografien. Die en plein air entstandenen Gemälde bestechen durch ihr helles Kolorit und ihre dynamische Pinselführung und begeistern auch heute noch mit ihrem Eindruck von Unmittelbarkeit und Frische. Der Vortrag beleuchtet die Kunst des Impressionismus mit einem besonderen Fokus auf den großen Vorreiter der Freilichtmalerei, Claude Monet (1840-1926). Wer ist unser Gast?  Daniel Zamani (*1986) studierte Kunst- und Architekturgeschichte an der University of Cambridge sowie Museologie an der École du Louvre in Paris. Von 2015 bis 2017 arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Volontär, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Städel Museum in Frankfurt am Main, wo er gemeinsam mit Felix Krämer die großangelegte Sonderausstellung Matisse – Bonnard. Es lebe die Malerei! (2017/18) kuratierte. 2018 erfolgte der Wechsel an das Museum Barberini in Potsdam, wo er neben Ausstellungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts auch als Sammlungsleiter für die Hasso Plattner Collection zuständig ist. Zu den Ausstellungen, die Daniel Zamani am Museum Barberini betreut bzw. betreut hat, gehören die Projekte Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross (2018/19), Monet. Orte (2020), Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945 (2022), Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne (2022/23) sowie Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne (ab September 2024). Am Munchmuseet in Oslo war er darüber hinaus 2022 als Gastkurator für die Umsetzung der Ausstellung The Shape of Freedom verantwortlich. Eintritt: Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste 4 €, Studierende 2 €  Keine Voranmeldung notwendig!
  2. 15.03. - 28.07.

    Alexandre Cabanel,
    Geburt der Venus,
    1863, Öl auf Leinwand,
    Musée d’Orsay, Paris
    © Foto: bpk | RMN – Grand Palais | Hervé Lewandowski

    Mit faszinierenden Leihgaben aus berühmten Häusern wie dem Louvre, Musée d’Orsay, Prado, Getty Museum, MET und der National Gallery in Washington zeichnet das Wallraf den spannenden Weg der französischen Malerei vom Salon bis zum Impressionismus nach.

  3. 23.03. - 11.08.

    Roni Horn
    Portrait of an Image (with Isabelle Huppert), 2005-6
    Aufgezogene und gerahmte C-Prints
    50-teilig, je 38,1 x 31,2 cm
    Foto: Genevieve Hanson
    Courtesy the artist and Hauser & Wirth. © Roni Horn

    Give Me Paradox or Give Me Death ist eine umfangreiche Einzelausstellung der einflussreichen US-amerikanischen Künstlerin Roni Horn mit über einhundert Werken, die von den Anfängen ihrer künstlerischen Tätigkeit bis heute reichen.

  4. 09.03. - 13.10.

    Tacita Dean, Sakura I, 2022, Buntstift auf Fuji Velvet Paper auf Papier montiertm 348 x 500 cm, Courtesy die Künstlerin und Marian Goodman Gallery New York/Paris/Los Angeles, und Frith Street Gallery, London © Tacita Dean

    Mit der Reihe HIER UND JETZT stellt das Museum Ludwig regelmäßig die eigene Arbeit auf den Prüfstand und hinterfragt die gewohnten Wege des Ausstellungsmachens. Die aktuelle Ausgabe verknüpft ausgesuchte zeitgenössische und historische Kunstwerke mit wissenschaftlichem Anschauungsmaterial, um unser Erleben von Zeit sowie dem Ort, an dem wir uns befinden, zu vertiefen.

  5. 27.04. - 10.11.

    Gerd Sander, Porträt Chargesheimer, 1969
    Gelatinesilberpapier, 27 x 19 cm, Museum Ludwig, Köln © Gerd Sander, courtesy of Galerie Julian Sander, Köln
    Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv Köln

    Am 19. Mai 2024 wäre der Kölner Fotograf Chargesheimer (1924–1971), eigentlich Karl Heinz Hargesheimer, einhundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigt das Museum Ludwig im Fotoraum eine Auswahl von rund fünfzig seiner Werke. Chargesheimer wurde mit den Fotobüchern Cologne intime und Unter Krahnenbäumen bekannt, die der Stadt Köln und ihrem Alltagsleben gewidmet sind. In der Präsentation sind dreiundvierzig der in diesem Zusammenhang entstandenen Fotografien zu sehen. Zwei Videos erlauben Einblick in die Fotobücher. Außerdem bezieht die Präsentation drei von Chargesheimers weniger bekannten Skulpturen – Mediationsmühlen – ein und zeigt sechs seiner abstrakten Fotoexperimente.

  6. Ambrosius Bosschaert I, Blumenkörbchen auf einer Marmorplatte, Öl auf Kupfer, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

    Im kommenden Mai öffnen sich im Fenstersaal der Barockabteilung die Türen zu einem traumhaften Sammlerkabinett. Dieses zeigt wahre Schätze der Barockkunst.

  7. 10.08.23 - 31.08.25

    Haegue Yang
    Mountains of Encounter, [Berge der Begegnung], 2008
    Installation; Aluminiumjalousien, pulverbeschichtete Aluminiumhängestruktur, Stahlseil, bewegliche Scheinwerfer, Flutlichtstrahler, und Kabel, Installationsmaße variabel
    © Haegue Yang
    Foto: Museum Ludwig, Šaša Fuis, Köln

    Alle zwei Jahre zeigt das Museum Ludwig Gegenwartskunst aus seiner Sammlung in einer neuen Präsentation. Dieses Mal wird der Blick auf verschiedene Verständnisse von Zeit gelenkt und darauf, in welcher Form Künstler*innen das Thema in ihren Arbeiten aufgreifen.

Bildcredits

Anordnung kann variieren!

Ambrosius Bosschaert I, Blumenkörbchen auf einer Marmorplatte, Öl/Kupfer, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Alexandre Cabanel, Geburt der Venus, 1863, Öl auf Leinwand, Musée d’Orsay, Paris © Foto: bpk | RMN – Grand Palais | Hervé Lewandowski

Tacita Dean, Sakura I, 2022, Buntstift auf Fuji Velvet Paper auf Papier montiertm 348 x 500 cm, Courtesy die Künstlerin und Marian Goodman Gallery New York/Paris/Los Angeles, und Frith Street Gallery, London © Tacita Dean

Roni Horn, Portrait of an Image (with Isabelle Huppert), 2005-6, Aufgezogene und gerahmte C-Prints, 50-teilig, je 38,1 x 31,2 cm
Foto: Genevieve Hanson, Courtesy the artist and Hauser & Wirth. © Roni Horn

Chargesheimer, Köln, 1957. Gelatinesilberpapier, 30,4 x 23,3 cm
Museum Ludwig, Köln. Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv Köln