Sonderausstellungen

Jährlich warten das Wallraf und das Museum Ludwig mit immer neuen Sonderausstellungen zur Malerei, Graphik, Fotografie oder Videoinstallation auf. Auch in diesem Jahr jagt ein Höhepunkt den nächsten und mit den FREUNDEN ist man bei allem Neuen mit an Bord.
Egal ob es sich um eine kleine Sonderpräsentationen wie „Poesie der See“ oder um eine Riesen-Blockbuster-Schau wie „Andy Warhol. Now“ handelt: Als Mitglied der FREUNDE hat man zu sämtlichen dieser Wechselausstellungen immer freien Eintritt. Darüber hinaus bekommt man in den regelmäßigen Events der FREUNDE exklusive Direktoren- und Kurator*innenführungen sowie in den monatlichen Kunstspätis intensive Einblicke hinter die Kulissen der Ausstellungsmacher*innen und kann Kurator*innen, Restaurator*innen oder Kunsthändler*innen über die Schulter schauen. Von Newcomer bis Blockbuster ist hier alles dabei!

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  1. Paul Signac, Antibes (Kleiner Hafen von Bacon), 1917, Öl auf Leinwand, Detail, Finnische Nationalgalerie, Kunstmuseum Ateneum, Antell collections, Helsinki

    Inspiriert durch die Sonderausstellung “Bon Voyage, Signac!” im Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud haben wir uns von job&kunstfreunde zu einem Rätsel hinreißen lassen: Wie gut kennt Ihr den Künstler Paul Signac und den Stil des Pointillismus? Testet Euer Wissen mit unserem “Bon Voyage, Signac“-Rätsel!

  2. 24.06.

    Jan Steen, Samson und Delilah, um 1661/1670, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Inv.-Nr. WRM 1024, Köln, Rheinisches Bildarchiv Köln, Reproduktions-Nr: rba_c001360.

    Einen tragischen Helden und einen fiesen Verrat – mehr braucht es nicht für das ganz große Theater! So, wie die biblische Geschichte um Samson und Delilah einem Bühnenstück gleicht, so wurde sie auch auf einem im Wallraf befindlichen Gemälde des berühmten niederländischen Genremalers Jan Steen inszeniert. In prächtigen Farben und mit unzähligen Statisten schildert er das menschliche Drama. Unter einem blutroten Vorhang führt er uns eindrucksvoll und detailreich die verhängnisvolle Affäre eines der aufregendsten Paare des Alten Testaments vor Augen. Doch die Geschichte des Samsons zog auch den italienischen Komponisten Antonio Caldara in ihren Bann und so vertonte er im 18. Jahrhundert „Il Sansone“. Das Trio um den Opernsänger Thomas Bonni interpretiert Caldaras Werk mitten im Wallraf für uns neu!

    In einer einzigartigen ‚KunstBewusst‘-Premiere bringen wir Musik & Malerei zusammen und verbinden die malerische Erzählung und die barocke Oper zu einem Kunstgenuss der ganz besonderen Art: Ein hör- und sichtbares Schauspiel um verratene Liebe, ausgenutztes Vertrauen, eine listige Schönheit und einen überwältigten Helden erwartet Euch in diesem ‚KunstBewusst‘-Video ab dem 24. Juni 2021 um 19.00 Uhr in unserem KunstfreundeSalon, dem YouTube  Channel der freunde!

  3. 24.10.20 - 04.07.21

    Ulric Grob
    Marie Garnier als „Venus“ in der Uraufführung der Oper „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, Paris 1858 Albuminpapier auf Karton
    5,5 x 9,3 cm
    Museum Ludwig, Köln
    Foto: Museum Ludwig, Köln

    Elis­a­beth von Öster­reich-Un­garn, ge­nan­nt Sisi, sam­melte in den 1860er Jahren Fo­to­gra­fien, die sie zeitlebens pri­vat hielt. Heute ver­wahrt das Mu­se­um Lud­wig achtzehn ihr­er Al­ben mit cir­ca 2000 Fo­to­gra­fien. Bilder von Adeli­gen – viele Mit­glied­er von Si­sis Fam­i­lie –, Berühmten und Kunst­w­erken. Am bekan­n­testen sind ihre so­ge­nan­n­ten „Schön­heit­en-Al­ben“, hoch in­sze­nierte Porträts an­der­er Frauen. Sisi nutzte diese Auf­nah­men zur Kon­turierung ihres ei­ge­nen Im­ages während ihr­er mo­nate­lan­gen Aufen­thalte in Venedig, auf Madei­ra und Ko­r­fu. In die­sen Jahren sollte sie zu ein­er en­er­gischeren, selb­st­be­wussteren Per­sön­lichkeit reifen, deren Schön­heit le­g­endär wurde. Ende der 1860er Jahre, 31-jährig, besch­ließt Sisi, sich selbst nicht mehr fo­to­gra­fieren zu lassen. In der Präsen­ta­tion wer­den die Zusam­men­hänge zwischen ihrem ger­adezu ob­ses­siv­en Sam­meln von Frauen­porträts und dem Bild, das sie von sich en­twirft sk­izziert.
  4. Marta Hegemann, Komposition mit Pferdchen, Lampe, Segelschiff, Kirche und Vögeln, o.D. Bleistift, Aquarell, Papier, 32,9 x 25,3 cm, Museum Ludwig. Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln. URL: https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05012242

    In dieser für Kinder konzipierten Präsentation nähern wir uns durch Fotografien einer unangepassten Frau, die auch für die Kleinen malte.

  5. 16.04. - 22.08.

    Paul Signac, Antibes (Kleiner Hafen von Bacon), 1917, Öl auf Leinwand, Finnische Nationalgalerie, Kunstmuseum Ateneum, Antell collections, Helsinki, Foto: Museum

    Im neuen Jahr lädt das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud seine Besucher*innen gleich zu mehreren Reisen ein. Dabei geht nicht nur mit der Kunst durch halb Europa sondern auch hinter die Kulissen der kunsttechnologischen und –historischen Forschung. So nun auch in „Bon Voyage, Signac! (16.4. – 22.8.21) Eine impressionistischen Reise durch die eigene Sammlung“. Um seinen spektakulären Neuzugang Konstantinopel: Yeni Djami (1909) von Paul Signac versammelt das Wallraf neben kostbaren Leihgaben sechzig Gemälde von Meistern wie Monet, Manet, Gauguin, Cézanne van Gogh und Matisse aus der eigenen Sammlung. Sie nehmen die Besucher*innen mit auf eine malerische Reise von Paris über die Normandie, Bretagne, Südfrankreich und Italien bis zum Bosporus.

  6. 31.08.

    Ali Kanatlı mit einem Freund am Aachener Weiher, Köln, 1965; © DOMiD-Archiv, Köln

    Private photographs and their stories narrated by their makers and protagonists are placed at the center of the exhibition In Situ, through which a new public as well as curatorial context is given to the photographing practices of migrant workers in Cologne and other cities in the Rhineland…

  7. 01.06. - 12.09.

    Betye Saar in her studio in Los Angeles, CA. March 1st, 2019. Photo by ©David Sprague 2019

    Aufgrund der Corona-Pandemie wurden Preisverleihung und Präsentation von Betye Saar auf den 30.Mai 2021 verschoben. Die amerikanische Künstlerin wird mit dem 26. Wolfgang-Hahn-Preis der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig *DIGITAL* ausgezeichnet.

    Es ist mehr als an der Zeit, die 1926 in Los An­ge­les ge­borene, in Deutsch­land bish­er wenig bekan­nte Kün­st­lerin zu wür­di­gen!

  8. 19.06. - 03.10.

    Fotoansicht: Is_Dülger. Onur Dülger vor dem Ford-Arbeiterwohnheim, Köln, 1965, Foto: Onur Dülger, DOMiD-Archiv, Köln. URL: https://museenkoeln.de/portal/Museum_Ludwig

    Fotografien von Köln und weiteren Städten im Rheinland aus der Zeit zwischen 1955 und 1989 machen den stetigen Wandel durch die Bewohner*innen sichtbar. Die kaum bekannten vielfältigen Geschichten von Arbeitsmigrant*innen stehen im Mittelpunkt dieser Ausstellung. Als Zeitzeug*innen geben sie in Interviews Auskunft. Was erzählen sie über ihre privaten Fotografien über die Stadt und wie sie durch ihre Einwanderung belebt wurde?

  9. 07.05.21 - 24.04.22

    Jusepe de Ribera, Brustbild eines Mannes, um 1613, Öl auf Leinwand, Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jörg P. Anders

    Im Mittelpunkt von „Unter die Haut“ steht die Bildsprache und künstlerische Bandbreite von Jusepe de Ribera (1591-1652). Hier trifft Nüchternheit und Drastik auf Farbenrausch und Lässigkeit. Für die Sonderschau verstärkt sich das Wallraf mit hochkarätigen Leihgaben aus dem Museo de Bellas Artes in Sevilla, der Gemäldegalerie Berlin und dem Arp-Museum Remagen.

  10. 20.08.21 - 19.08.22

    Installationsansicht: John Dewey Who? Neupräsentation der Sammlung für Gegenwartskunst
    Museum Ludwig Köln, 2020; Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Marleen Scholten

    Zum dritten Mal zeigt das Museum Ludwig im Untergeschoss eine Neupräsentation seiner Sammlung von Gegenwartskunst. Es sind etwa 50 Arbeiten von 34 Künstler*innen in allen Medien – Malerei, Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Papierarbeiten zu sehen.

Bildcredits

Betye Saar in her studio in Los Angeles, CA. March 1st, 2019. Photo by ©David Sprague 2019

Russische Avantgarde, Michail Larionow, Detail Farbauftrag, Mikroskopaufnahme, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1913, Museum Ludwig Köln; Foto: Verena Franken/Russian Avantgarde Research Project, Foto: rba_d050875_01_Detail

Ulric Grob, Marie Garnier als „Venus“ in der Uraufführung der Oper „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, Paris 1858 Albuminpapier auf Karton, 5,5 x 9,3 cm, Museum Ludwig, Köln; Foto: Museum Ludwig, Köln

Max Liebermann, Samson und Delilah, Kohle, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum, Foto: Dieter Bongartz

© 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York, Foto: Tate

Paul Signac, Antibes (Kleiner Hafen von Bacon), 1917, Öl auf Leinwand, Finnische Nationalgalerie, Kunstmuseum Ateneum, Antell collections, Helsinki, Foto: Wallraf Museum

Jusepe de Ribera, Brustbild eines Mannes, um 1613, Öl auf Leinwand, Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Jörg P. Anders