Sonderausstellungen

Jährlich warten das Wallraf und das Museum Ludwig mit immer neuen Sonderausstellungen zur Malerei, Graphik, Fotografie oder Videoinstallation auf. Auch in diesem Jahr jagt ein Höhepunkt den nächsten und mit den freunden ist man bei allem Neuen natürlich dabei!


Egal, ob es sich um eine kleine Sonderpräsentationen oder um eine Riesen-Blockbuster-Schau handelt: Als Mitglied der freunde hat man zu sämtlichen dieser Wechselausstellungen immer freien Eintritt. Darüber hinaus bekommt man in den regelmäßigen Events der freunde exklusive Direktoren- und Kurator*innenführungen sowie in den Kunstspätis intensive Einblicke hinter die Kulissen der Ausstellungsmacher*innen und kann Kurator*innen, Restaurator*innen oder Kunsthändler*innen über die Schulter schauen. Von Newcomer bis Blockbuster ist hier alles dabei!

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  1. 20.06. - 31.12.

    Ohne Titel XX 1969/96, „ICH SEHE ROT“, 2025, Pigmentdruck auf Canson Photo Lustre Premium RC, Blattmaß: 65 x 61 cm, mit Rahmung 66,5 x 70 cm

    Die freunde freuen sich sehr darüber die in Düsseldorf lebende und arbeitende Künstlerin Katharina Sieverding für eine exklusive freunde-Sonderedition gewonnen zu haben.

    Katharina Sieverding, geboren 1941 in Prag gilt als eine der einflussreichsten deutschen Fotokünstlerinnen der Nachkriegszeit. Nach einem abgebrochenen Studium der Medizin entschied sich Katharina Sieverding für die Kunst und studierte Bühnenbild bei Teo Otto an der Kunstakademie Düsseldorf. Sie wechselte dort in die Bildhauerklasse von Joseph Beuys und wurde 1972 seine Meisterschülerin. Zusätzlich besuchte sie die Filmklasse von Ole John Povlsen, wo sie sich mit filmischen und fotografischen Techniken vertraut machte.

  2. Robert Rauschenberg Axle, 1964 Vierteilig: Öl und Siebdrucktinte auf Leinwand 274 × 610 cm Museum Ludwig, Köln / Schenkung Sammlung Ludwig Foto: Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv © Jasper Johns, VG Bild-Kunst, Bonn 2025.

    Die Ausstellung Fünf Freunde. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly erzählt die Geschichte eines einflussreichen, aber oft übersehenen Netzwerks von fünf erfolgreichen und bekannten Künstlern. Während die Künstler einzeln große Anerkennung erfahren haben, sind ihre starken gegenseitigen Einflüsse, ihre freundschaftlichen, künstlerischen und romantischen Beziehungen, bisher weitgehend übersehen und unerforscht geblieben.

  3. 14.11.25 - 15.03.26

    Rembrandt (Werkstatt), Christus und die Ehebrecherin, um 1657, Rohrfeder und Pinsel in Tinte, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Graphische Sammlung, ©Foto: Thomas Klinke, Wallraf-Richartz-Museum

    Welche Geheimnisse stecken in jahrhundertealten Zeichnungen? Wie bringt man die stummen Meisterwerke zum Sprechen? Und woran lassen sich Original und Kopie unterscheiden? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet im Winter 2025/26 die Ausstellung „Expedition Zeichnung“.

  4. 15.11.25 - 22.03.26

    Smile!

    Wie das Lächeln in die Fotografie kam

    Fotografie, Sonderausstellungen

    Man Ray Lee Miller’s Lips 1931(1978), Privatslg., Courtesy Fondazione Marconi, Milano © Man Ray 2015 Trust / ADAGP – SIAE – 2022.

    Warum lächeln wir auf Fotos – oder auch nicht?
    Die neue Präsentation in den Fotoräumen des Museum Ludwig lädt dazu ein, der erstaunlichen Fotografiegeschichte des Lächelns auf den Grund zu gehen. Vom starren Porträt des 19. Jahrhunderts, in dem technische Zwänge und gesellschaftliche Konventionen jede Regung einfrieren ließen, bis hin zum strahlenden Werbegesicht des 20. Jahrhunderts zeigen sich verblüffende Veränderungen: Stummfilm und Werbung rückten das Gesicht in den Fokus, Emotionen wurden sichtbarer und die Mundwinkel wanderten nach oben. Zugleich offenbart die Modefotografie, dass Coolness oft gerade im Nicht-Lächeln liegt. Das Lächeln hat eine Geschichte!

  5. Die Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V., nachfolgend kurz freunde genannt, sowie die Redaktion des in Köln erscheinenden Wallraf-Richartz-Jahrbuchs erbitten ab sofort Einsendungen für den erstmalig 2026 zu vergebenden, jährlichen »Frank Zurlino«-Publikationspreis für junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker unter 35 Jahren (maßgeblich ist das Datum der Einreichung).
    Ausgezeichnet wird ein bislang unveröffentlichter Forschungsbeitrag zu den Themenfeldern des Jahrbuchs, der die Jury durch Originalität und wissenschaftliche Sorgfalt überzeugt.

  6. 06.06.25 - 31.05.26

    B{L}OOMING

    Barocke Blütenpracht

    Sonderausstellungen

    Photomontage nach Hieronymus Galle I, Blumengirlande, WRM 3495: Elli Durach

    Rosen, Tulpen, Lilien oder Narzissen – Blumen sind für den Menschen nicht nur eine Augenweide, sondern auch Heilmittel, Accessoire und Symbol für Liebe, Glaube und Treue. Besonders im Barock feierten vor allem Künstler*innen die vergängliche Schönheit der Blume und verewigten sie in ihren Gemälden, wie die neue Jahresausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf beweist. Mit bekannten und unbekannten, zum Teil neu erforschten und frisch restaurierten Stillleben, Porträts und Allegorien aus Privatsammlungen und eigenem Bestand präsentiert das Museum den Boom und die Vielfalt von Blumenmotiven im Barock.

  7. 06.06.25 - 31.05.26

    Du bist Florist*in und möchtest mit deiner floralen Kunst Teil der Ausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf sein, von allen Besucher*innen gesehen, fotografiert sowie auf den sozialen Medien geteilt werden?
    Dann bist Du bei uns genau richtig!

  8. 20.09.24 - 14.06.26

    Kresiah Mukwazhi
    Shanduko nhema, 2024
    Schultze Projects #4, Museum Ludwig, Köln
    © Kresiah Mukwazhi
    Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Vincent Quack

    Alle zwei bis drei Jahre lädt das Museum Ludwig eine Künstlerin oder einen Künstler ein, die Stirnwand im Treppenaufgang neu zu gestalten. Die Reihe Schultze Projects, 2017 zu Ehren von Bernard und Ursula Schultze initiiert, zeigt nun ihre vierte Ausgabe. Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) hat dafür eine monumentale Wandarbeit geschaffen. Bekannt für ihre Werke aus gebrauchten Textilien, thematisiert sie Gewalt gegen Frauen in Zimbabwe und versteht ihre Kunst als visuellen Aktivismus. Ihre neue Arbeit ist abstrakt und besteht aus Verschlussbändern Tausender gebrauchter BHs – ein Material, das koloniale Machtverhältnisse symbolisiert. Die 13 Meter lange Arbeit soll die „Kraft der weiblichen Kollektivität“ ausdrücken und die Würde der Frauen zurückfordern. Der Titel in Mukwazhis Muttersprache Shona, „Shanduko nhema“, bedeutet „Schwarze Rückforderung“ oder „Schwarze Lügen“ und verweist auf rassistische Ideologien der Kolonialzeit. Mukwazhi hinterfragt damit negative Konnotationen der Farbe Schwarz und präsentiert sie als Symbol der Ermächtigung. Kresiah Mukwazhi hat zuletzt auf der Art Basel Unlimited 2024 eine große neue Arbeit präsentiert; 2023 hatte sie Einzelausstellungen im Nottingham Contemporary und in der Wiener Secession. 2022 war sie im Pavillon von Zimbabwe auf der Biennale von Venedig vertreten. Kurator: Yilmaz Dziewior
Bildcredits

Anordnung kann variieren!

Ambrosius Bosschaert I, Blumenkörbchen auf einer Marmorplatte, Öl/Kupfer, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

Honoré Daumier, „Besichtigung des neuen Deckengemäldes von Delacroix im Louvre.“, veröffentlicht in der Serie Les Parisiens en 1852 in Le Charivari am 10.03.1852, Lithographie, Privatsammlung Prochnow-Seiffert

Kresiah Mukwazhi
Shanduko nhema, 2024
Schultze Projects #4, Museum Ludwig, Köln
© Kresiah Mukwazhi
Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Vincent Quack

Anna Boghiguian
A Poem, 2024
Installationsansicht
© Anna Boghiguian
Foto: Studio Fuis