Sonderausstellungen
Jährlich warten das Wallraf und das Museum Ludwig mit immer neuen Sonderausstellungen zur Malerei, Graphik, Fotografie oder Videoinstallation auf. Auch in diesem Jahr jagt ein Höhepunkt den nächsten und mit den freunden ist man bei allem Neuen natürlich dabei!
Egal, ob es sich um eine kleine Sonderpräsentationen oder um eine Riesen-Blockbuster-Schau handelt: Als Mitglied der freunde hat man zu sämtlichen dieser Wechselausstellungen immer freien Eintritt. Darüber hinaus bekommt man in den regelmäßigen Events der freunde exklusive Direktoren- und Kurator*innenführungen sowie in den Kunstspätis intensive Einblicke hinter die Kulissen der Ausstellungsmacher*innen und kann Kurator*innen, Restaurator*innen oder Kunsthändler*innen über die Schulter schauen. Von Newcomer bis Blockbuster ist hier alles dabei!
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Rembrandt (Werkstatt), Christus und die Ehebrecherin, um 1657, Rohrfeder und Pinsel in Tinte, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Graphische Sammlung, ©Foto: Thomas Klinke, Wallraf-Richartz-Museum
Welche Geheimnisse stecken in jahrhundertealten Zeichnungen? Wie bringt man die stummen Meisterwerke zum Sprechen? Und woran lassen sich Original und Kopie unterscheiden? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet im Winter 2025/26 die Ausstellung „Expedition Zeichnung“.
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Man Ray Lee Miller’s Lips 1931(1978), Privatslg., Courtesy Fondazione Marconi, Milano © Man Ray 2015 Trust / ADAGP – SIAE – 2022.
Warum lächeln wir auf Fotos – oder auch nicht?
Die neue Präsentation in den Fotoräumen des Museum Ludwig lädt dazu ein, der erstaunlichen Fotografiegeschichte des Lächelns auf den Grund zu gehen. Vom starren Porträt des 19. Jahrhunderts, in dem technische Zwänge und gesellschaftliche Konventionen jede Regung einfrieren ließen, bis hin zum strahlenden Werbegesicht des 20. Jahrhunderts zeigen sich verblüffende Veränderungen: Stummfilm und Werbung rückten das Gesicht in den Fokus, Emotionen wurden sichtbarer und die Mundwinkel wanderten nach oben. Zugleich offenbart die Modefotografie, dass Coolness oft gerade im Nicht-Lächeln liegt. Das Lächeln hat eine Geschichte! -
»Frank Zurlino«-Publikationspreis für junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker
Einreichungsfrist: 31.03.2026
Special→
Die Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e. V., nachfolgend kurz freunde genannt, sowie die Redaktion des in Köln erscheinenden Wallraf-Richartz-Jahrbuchs erbitten ab sofort Einsendungen für den erstmalig 2026 zu vergebenden, jährlichen »Frank Zurlino«-Publikationspreis für junge Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker unter 35 Jahren (maßgeblich ist das Datum der Einreichung).
Ausgezeichnet wird ein bislang unveröffentlichter Forschungsbeitrag zu den Themenfeldern des Jahrbuchs, der die Jury durch Originalität und wissenschaftliche Sorgfalt überzeugt. -
Adieu Wallraf! Eine unterhaltsame Abschiedsreise durch das Wallraf in 3 Teilen
mit Dr. Susanne Rauprich
Crossover, Führung, Special→
Édouard Manet, Spargelstillleben, Öl auf Leinwand, 1880, 46 x 55 cm, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud; Dep. 0318
Gerne notieren wir Sie auf der Warteliste! Noch einmal die schönsten Gemälde im Wallraf bestaunen und sich daran erfreuen … dazu laden wir Sie ein! Die Reise startet in der ersten Etage bei den Werken der Kölner Malerschule, leitet uns in der zweiten Etappe ins 17. Jahrhundert der zweiten Etage und führt uns abschließend in das Untergeschoss zum 19. Jahrhundert. Haltestellen sind die Highlights des Museums. Und davon gibt es jede Menge! Termine – dienstags von 13:00-14:30 Uhr, im Wallraf- 12.05.2026
- 19.05.2026
- 26.05.2026
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Photomontage nach Hieronymus Galle I, Blumengirlande, WRM 3495: Elli Durach
Rosen, Tulpen, Lilien oder Narzissen – Blumen sind für den Menschen nicht nur eine Augenweide, sondern auch Heilmittel, Accessoire und Symbol für Liebe, Glaube und Treue. Besonders im Barock feierten vor allem Künstler*innen die vergängliche Schönheit der Blume und verewigten sie in ihren Gemälden, wie die neue Jahresausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf beweist. Mit bekannten und unbekannten, zum Teil neu erforschten und frisch restaurierten Stillleben, Porträts und Allegorien aus Privatsammlungen und eigenem Bestand präsentiert das Museum den Boom und die Vielfalt von Blumenmotiven im Barock.
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Open Call an alle Florist*innen!
Wir wollen DEINE Blumenkreation in der Ausstellung „B{L}OOMING" zeigen
Sonderausstellungen, Special→
Du bist Florist*in und möchtest mit deiner floralen Kunst Teil der Ausstellung „B{L}OOMING – Barocke Blütenpracht“ im Wallraf sein, von allen Besucher*innen gesehen, fotografiert sowie auf den sozialen Medien geteilt werden?
Dann bist Du bei uns genau richtig! -
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Kresiah Mukwazhi
Shanduko nhema, 2024
Schultze Projects #4, Museum Ludwig, Köln
© Kresiah Mukwazhi
Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Vincent QuackAlle zwei bis drei Jahre lädt das Museum Ludwig eine Künstlerin oder einen Künstler ein, die Stirnwand im Treppenaufgang neu zu gestalten. Die Reihe Schultze Projects, 2017 zu Ehren von Bernard und Ursula Schultze initiiert, zeigt nun ihre vierte Ausgabe.
Kresiah Mukwazhi (*1992 in Harare, Zimbabwe) hat dafür eine monumentale Wandarbeit geschaffen. Bekannt für ihre Werke aus gebrauchten Textilien, thematisiert sie Gewalt gegen Frauen in Zimbabwe und versteht ihre Kunst als visuellen Aktivismus. Ihre neue Arbeit ist abstrakt und besteht aus Verschlussbändern Tausender gebrauchter BHs – ein Material, das koloniale Machtverhältnisse symbolisiert. Die 13 Meter lange Arbeit soll die „Kraft der weiblichen Kollektivität“ ausdrücken und die Würde der Frauen zurückfordern.
Der Titel in Mukwazhis Muttersprache Shona, „Shanduko nhema“, bedeutet „Schwarze Rückforderung“ oder „Schwarze Lügen“ und verweist auf rassistische Ideologien der Kolonialzeit. Mukwazhi hinterfragt damit negative Konnotationen der Farbe Schwarz und präsentiert sie als Symbol der Ermächtigung.
Kresiah Mukwazhi hat zuletzt auf der Art Basel Unlimited 2024 eine große neue Arbeit präsentiert; 2023 hatte sie Einzelausstellungen im Nottingham Contemporary und in der Wiener Secession. 2022 war sie im Pavillon von Zimbabwe auf der Biennale von Venedig vertreten.
Kurator: Yilmaz Dziewior
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Bild-er-Leben: Wie man durch die Kunst sich selbst erfahren kann. Wallraf-Richartz-Museum
mit Dr. Hans-Christian Heiling
Crossover, Special→
Fotos: Heiko Westerburg © Dr. Hans-Christian Heiling
Kunst ist ein wunderbares Medium eigene, oft unbewusste Muster oder Codes zu entdecken.
Unterwegs im Wallraf mit Dr. Dipl. Psych. Hans-Christian Heiling
Kunst ist ein wunderbares Medium eigene, oft unbewusste Muster oder Codes zu entdecken.
Bei unserem gemeinsamen Besuch geht es zuallererst darum, das Werk zu betrachten, es wirken zu lassen, sich darauf einzulassen, zu erkunden was „das Werk mit uns macht“ und wie das ist.Wir sitzen deshalb vor dem Werk und notieren unsere Einfälle. Durch die Beschreibung der Einfälle kommen wir wie von selbst auf das Thema, welches uns im Werk bewegt, den „psychologischen Kern“.
Hierbei geht es auch immer um Themen, die uns selbst betreffen. Durch die Spiegelung im Werk und die Geschichten der anderen Teilnehmer werden Muster und Alternativen erkennbar.- Dauer ca. 1,5 Stunden
- in einer kleinen Gruppe
- 15 € p. P.

Dr. Hans-Christian Heiling ist Psychologe und Psychotherapeut mit Lehrauftrag der Universität zu Köln.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen Fotos für Social Media gemacht werden. Falls Sie nicht fotografiert werden möchten, sprechen Sie uns bitte direkt an, oder melden Sie sich via Mail.
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Bild-er-Leben: Wie man durch die Kunst sich selbst erfahren kann. Museum Ludwig
mit Dr. Hans-Christian Heiling
Crossover, Special→
Fotos Heiko Westerburg | Rechte bei Heiling
Kunst ist ein wunderbares Medium eigene, oft unbewusste Muster oder Codes zu entdecken.
Unterwegs im Wallraf mit Dr. Dipl. Psych. Hans-Christian Heiling
Kunst ist ein wunderbares Medium eigene, oft unbewusste Muster oder Codes zu entdecken.
Bei unserem gemeinsamen Besuch geht es zuallererst darum, das Werk zu betrachten, es wirken zu lassen, sich darauf einzulassen, zu erkunden was „das Werk mit uns macht“ und wie das ist.Wir sitzen deshalb vor dem Werk und notieren unsere Einfälle. Durch die Beschreibung der Einfälle kommen wir wie von selbst auf das Thema, welches uns im Werk bewegt, den „psychologischen Kern“.
Hierbei geht es auch immer um Themen, die uns selbst betreffen. Durch die Spiegelung im Werk und die Geschichten der anderen Teilnehmer werden Muster und Alternativen erkennbar.- Dauer ca. 1,5 Stunden
- in einer kleinen Gruppe
- 15 € p. P.

Dr. Hans-Christian Heiling ist Psychologe und Psychotherapeut mit Lehrauftrag der Universität zu Köln.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen unserer Veranstaltungen Fotos für Social Media gemacht werden. Falls Sie nicht fotografiert werden möchten, sprechen Sie uns bitte direkt an, oder melden Sie sich via Mail.
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Yayoi Kusama. lnfinity Mirrored Room-The Hope of the Polka Dots Buried in lnfinity Will Eternally Cover the Universe, 2025, Detail
Mixed media, Maße variabel. Sammlung der Künstlerin © YAYOI KUSAMA Courtesy of Ota Fine Arts // Yayoi Kusama posiert in Untitled (Dress) mit ihren Phallic Sculptures in ihrem New Yorker Atelier, 1971. Foto: Tom Haar © YAYOI KUSAMAZum 50-jährigen Jubiläum widmet das Museum Ludwig in Köln der legendären Künstlerin Yayoi Kusama eine der umfassendsten Ausstellungen ihres Schaffens. Mit über 300 Werken, von frühen Zeichnungen bis zu monumentalen Installationen, entfaltet sich ein einzigartiger Kosmos aus Polka Dots, Kürbissen und Infinity Rooms. Die Schau erstreckt sich über das gesamte Museum bis hin zur Dachterrasse mit Domblick und verbindet Kunst, Raum und Unendlichkeit zu einem immersiven Erlebnis. Eine Hommage an eine Ausnahmekünstlerin, deren Werk Leben, Vergänglichkeit und die Kraft der Kunst feiert.
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Yayoi Kusama, Compulsion Furniture, 1966, Mixed Media 33 x 207 x 57 cm Museum Ludwig, Köln Schenkung Sammlung Ludwig, 1976
© YAYOI KUSAMA Foto: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv, rba_c000186Wir möchten Sie beim Ticketkauf unterstützen!
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Links nach rechts: Detroit Publishing Company / William Henry Jackson
Royal Gorge of the Arkansas River, Colorado, 1901
Völker: Tséstho’e (Cheyenne), Núu-agha-tuvu-pu (Ute)
Indigene Ortsbezeichnung ist uns nicht bekannt
Fotochrom
Museum Ludwig, Köln
Repro: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem Bildarchiv // Marie Watt
Thirteen Moons, 2025
Foto: Mario Gallucci
Courtesy: die Künstlerin // Detroit Publishing Company / William Henry Jackson
Blick vom Glacier Point auf den South Dome oder Half Dome, Yosemite Valley, Kalifornien, 1898
Völker: Me-Wuk (Southern Sierra Miwok), Nüümü (Northern Paiute), Miwok
Ortsbezeichnung der Me-Wuk (Miwok): Yohhe’meti (Those Who Kill)
Fotochrom
Museum Ludwig, Köln
Repro: Historisches Archiv der Stadt Köln mit Rheinischem BildarchivAnlässlich des 250-jährigen Jubiläums der USA richtet das Museum Ludwig den Blick auf das, was gängige Bilder der Vereinigten Staaten oft ausblenden. De/Collecting Memories from Turtle Island vereint historische Fotochrome um 1900 mit Arbeiten der zeitgenössischen Künstlerinnen Marie Watt und Wendy Red Star.
Zwischen satirischen fotografischen Selbstinszenierungen und einer eigens für das Museum entwickelten, berührbaren Klanginstallation eröffnet die Ausstellung indigene Perspektiven auf Erinnerung, Geschichte und Sammlung. Sie lädt dazu ein, Narrative zu hinterfragen, Leerstellen sichtbar zu machen und Turtle Island neu zu denken.
→ Bildcredits
Anordnung kann variieren!
Ambrosius Bosschaert I, Blumenkörbchen auf einer Marmorplatte, Öl/Kupfer, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
Honoré Daumier, „Besichtigung des neuen Deckengemäldes von Delacroix im Louvre.“, veröffentlicht in der Serie Les Parisiens en 1852 in Le Charivari am 10.03.1852, Lithographie, Privatsammlung Prochnow-Seiffert
Kresiah Mukwazhi
Shanduko nhema, 2024
Schultze Projects #4, Museum Ludwig, Köln
© Kresiah Mukwazhi
Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Vincent Quack
Anna Boghiguian
A Poem, 2024
Installationsansicht
© Anna Boghiguian
Foto: Studio Fuis