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  1. 22.10.

    Jan van Eyck, Genter Altar, 1432, Öl auf Holz, Sint Baafs Kathedraal, ©SINT BAAFSKATHEDRAAL, GENT©WWW.LUKASWEB.BE_FOTO_HUGO MAERTENS

    Aufgrund der aktuellen Covid-19-Entwicklungen muss die Veranstaltung leider verschoben werden!
    Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Entscheidung und werden einen Nachholtermin sobald wie möglich mitteilen!

    Vortrag anlässlich der Kooperation mit Visitflanders & der Ausstellung „Van Eyck. Eine optische Revolution“

    Zu den großen ungelösten Problemen der Kunstgeschichte zählt die Frage, welchem der beiden Brüder Van Eyck welcher Anteil an der Ausführung des Genter Altares zukommt. Die zwischen 2012 und 2020 erfolgte Teilrestaurierung des Retabels bietet diesbezüglich neue Einsichten, die für die Frage des Entstehungsprozesses und damit für die Frage der Autorschaft von Interesse sind. Der Vortrag rekonstruiert aufgrund von schriftlichen und visuellen Quellen die Werkstattpraxis von Jan und Hubert van Eyck.

    Studenten des Kunsthistorischen Institut Köln & der Fachhochschule für Restaurierung Köln melden sich bitte per Mail über info@jungekunstfreunde.de an!

  2. 22.10.

    Jan van Eyck, Genter Altar, 1432, Öl auf Holz, Sint Baafs Kathedraal, Ausschnitt mit Lamm Gottes nach der Restaurierung, ©www.lukasweb.be – Art in Flanders, Foto: KIKIRPA.

    Aufgrund der aktuellen Covid-19-Entwicklungen müssen wir diese Veranstaltung leider verschieben!
    Wir bitten um Euer Verständnis für diese Entscheidung und werden Euch den Nachholtermin sobald wie möglich mitteilen!

    ab 16.15 Uhr Exklusive Führungen unter dem Titel „Geheimnisse der Maler im Mittelalter!“ zu Werken des 15. Jahrhunderts für Studierende unter 28 Jahren und um 19.00 Uhr Vortrag anlässlich der Kooperation mit Visitflanders & der Ausstellung „Van Eyck. Eine optische Revolution“.

  3. 25.10.

    Gisela Wilke in der Barocksammlung des Wallraf, Öffentliche Führung des Arbeitskreis; Foto: privat

    Öffentliche Führung des Arbeitskreises der FREUNDE (kostenfrei)

     

  4. 25.10.

    Französische Künstler

    Gabriele Gerlt

    Arbeitskreis, Führung

    Gabriele Gerlt bei einer Führung zu einer Installation von Minerva Cuevas in der Ausstellung „Wir nennen es Ludwig“ im Museum Ludwig

    Öffentliche Führung des Arbeitskreises der FREUNDE (kostenfrei)

  5. Köln, Katholische Klinikkirche St. Johannes der Täufer (1965); Wikipedia, gemeinfrei

    Gottfried Böhm ist einer der bedeutendsten Vertreter des Kirchenbaus nach 1945 in Deutschland. Der auch international ausgezeichnete Architekt ist in Köln-Lindenthal gleich mit vier Bauten im Ortsbild sichtbar präsent. So bildet die Pfarrkirche Christi Auferstehung Melaten am Clarenbachkanal einen markanten Akzent in städtebaulicher Hinsicht.

  6. 28.10.

    Gisela Wilke in der Barocksammlung des Wallraf, Öffentliche Führung des Arbeitskreis; Foto: privat

    Öffentliche Führung des Arbeitskreises der FREUNDE (kostenfrei)

  7. 28.10.

    Gabriele Gerlt bei einer Öffentlichen Führung des Arbeitskreises der FREUNDE im Museum Ludwig

    Öffentliche Führung des Arbeitskreises der FREUNDE (kostenfrei)

  8. Foto: Isabelle Hamm

    Die voranschreitende Digitalisierung birgt viele Chancen und wird im Kulturbereich immer bedeutsamer. Auch aus den Museen ist sie nicht mehr wegzudenken. Vor diesem Hintergrund haben Studierende der Universität zu Köln in einer Kooperation zwischen dem Institut für Medienkultur und Theater und den FREUNDEN eine App für das Wallraf entwickelt.

  9. 02.11.

    © Filmverleih

    19.30 Uhr
    Filmpalette Köln, Lübecker Straße 15, 50668 Köln

    Der Regisseur Jasco Viefhues ist anwesend!

    „Ich mache ein Foto. Ich fotografiere die Welt. Ich existiere.“

    Anfang der 1990er Jahre hat die Aids-Epidemie ihren Höhepunkt erreicht, auf den niemand vorbereitet war. Auch der Berliner Fotograf und Künstler Jürgen Baldiga kämpft gegen das HI-Virus. Ganze Freundeskreise verschwinden und mit den Menschen gehen oftmals auch ihre Geschichten verloren. Den Tod der Freunde und den eigenen vor Augen, wird Baldiga zum Chronisten seiner Zeit, der überlebenswichtige Sichtbarkeit schafft.

    Ein Vierteljahrhundert nach Baldigas Tod hat sich Regisseur Jasco Viefhues mit Weggefährt*innen des Künstlers getroffen und fügt die Gespräche mit einer Fülle von Fotos und teilweise noch nie gesehenem Archivmaterial zusammen. Das Porträt eines eigensinnigen Künstlers – und ein bedeutendes Stück West-Berliner Geschichte.

    Karten gibt´s online oder an der Kinokasse der Filmpalette:
    Hier geht’s zum Ticketvorverkauf

  10. Foto: Christian Weeke
    @weekephotography

    Schokolade, Kaffee & Käse im Museum?
    Verschmiert, konserviert, verschimmelt und verwest. Mit diesen Worten lassen sich vielleicht die Reste in unserem Kühlschrank, die Teller in der Spülmaschine oder die Dosen im Vorratsschrank beschreiben. Doch was passiert, wenn genau diese Dinge auf einmal im Museum landen?

  11. Maarten van Heemskerck, Beweinung Christi/Grablegung Christi, um 1527/1532, Eichenholz, 140,5 x 132 cm, Köln, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Gemäldesammlung, Inv.-Nr. WRM 0586.

    Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Sabrina Walz, rba_c014475
    https://www.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05011189

    Maria Magdalena: Wer war sie wirklich? War sie die Stadtbekannte Sünderin, die Christus bedingungslos bis zu seinem Tod am Kreuze folgte? Oder war sie die wohlhabende Bürgerin aus Magdala und erste Zeugin der Auferstehung? Und wie war ihre Beziehung zu Christus?

  12. Max Liebermann, Samson und Delilah, Kohle, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum,
    Foto: Dieter Bongartz

    Vortrag anlässlich der Eröffnung der Graphikausstellung „Eros, Macht und Ohnmacht – Trilogie III. Judith, Omphale & Co“ 

    Graphiken des 16. bis 19. Jahrhunderts veranschaulichen, wie Liebe und Eros das herkömmliche Kräfteverhältnis zwischen Mann und Frau aufbrechen und verkehren können. Sie erzählen etwa von den listigen Heroinen der Bibel – Judith, Omphale & Co –, die ihre Weiblichkeit bekanntlich strategisch einsetzten. Aber auch profane Sujets beschreiben Geschlechterkonstellationen von Macht und Ohnmacht: liebestolle Männer machen sich für Frauen zu Narren und manch einer erliegt letztlich im sprichwörtlichen „Kampf um die Hose“. Hintersinnig und augenzwinkernd wird die Präsentation mit einer filmischen Arbeit der Kölner Zeichnerin Monika Bartholomé kommentiert.

    ⋅ Dr. Anne Buschhoff ist Kuratorin der Ausstellung „Eros, Macht und Ohnmacht“ und hat als Leiterin der Graphischen Sammlung des Wallraf über 75.000 Kunstwerke in ihrer Obhut.

  13. 05.11.

    Vortrag anlässlich des Symposiums (06.11./7.11.20) zur Ausstellung „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“

    Nicht nur Künstler, Sammler, Händler und Experten sind zunehmend von Kunstfälschungen betroffen. Auch die
    Museen, die betrügerische Nachahmungen in ihren Sammlungen beherbergen oder in Ausstellungen ahnungslos präsentieren, sind Opfer von Fälschern. Wie gehen die Institutionen selbst mit dem heiklen Thema um?

  14. Hans Goderis, Segelschiffe auf stürmischer See, 1630, Öl auf Holz, Privatsammlung

    Vortrag anlässlich der Ausstellung „Poesie der See“

    „Oh vereinigte Niederlande, wo der Wohlstand deiner schiffreichen Städte wächst, oh Admiral, der du auf den Winden wirbelst und auf dem azurblauen Feld salziges Zaumzeug führst…“ schwärmt der in Köln geborene Dichter Joost van Vondel 1613 in seinem Lobgesang auf die Schifffahrt der damals noch jungen Republik der Niederlande. Das Selbstbewusstsein der Seefahrernation, die Beherrschung der Weltmeere wie der Binnengewässer inspirierte auch die Kunst.

  15. 13.11.

    Flora Danica, Porzellan Service, 20. Jh., VAN HAM

    „One should never be the oldest thing in one’s house.” – Patsy Stone. Ein weiser Rat, dem wir in einer besonderen Vorbesichtigung der Classic Week bei VAN HAM nachgehen und mehr zu Porzellan, Diamanten & Co. erfahren. Hier sitzen also immer echte Raritäten mit am Tisch – es wird exklusiv!

  16. 17.11.

    Porträt: Cara Courage; Foto: Tate Exchange, Team Photos; Fotograf: Dan Weill

    Vortrag in englischer Sprache anlässlich der Neupräsentation der Sammlung zeitgenössischer Kunst im Museum Ludwig

    Cara stellt den bodenkundlichen Ansatz für das Lernen und Forschen in Museen am Beispiel der Tate vor, der in einer relationalen und pluralistischen Herangehensweise zur gemeinsamen Schaffung und Verbreitung von Wissen gründet. Dabei geht sie zunächst darauf ein, wie sich dieser Ansatz als Reaktion auf COVID-19 und Black Lives Matter weiterentwickelt hat, und stellt dann „Tate Exchange“ vor, ein Ergebnis der museumspädagogischen Arbeit der Tate.

    Lecture in English language on the new presentation of the collection of contemporary art in the Museum Ludwig 

    Cara will introduce the pedological approach to museum learning and research at Tate, located in a relational and pluralistic approach to knowledge co-creation and dissemination, and touch on how this has further developed in response to COVID-19 and Black Lives Matter. Cara will then present Tate Exchange, an outcome of Tate’s pedagogy.

  17. Der 1925 in Texas geborene Maler, Fotograf und Objektkünstler Robert Rauschenberg war ein bedeutender Vertreter der amerikanischen Nachkriegsavantgarde. Seine Arbeiten wie auch die Werke seines Freundes und Kollegen Jasper Johns galten als Vorläufer der Pop Art, weil sie sowohl kommerzielle als auch typisch amerikanische Objekte sowie Bildsprache benutzten. Bekannt wurde Rauschenberg durch seine Combines: eine Mischform aus Skulptur und Gemälde.

  18. Rubens, Peter Paul: Selbstbildnis im Kreise der Mantuaner Freunde, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (Dep. 0248, Köln)(Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, Sabrina Walz, rba_d038880)

    Bei diesem Kunstspäti möchten wir die ständige Sammlung des Wallrafs genauer unter die Lupe nehmen und unser Augenmerk dabei auf die flämischen Meister richten.

    Neben den Werken des wohl bekanntesten flämischen Malers Peter Paul Rubens besitzt das Wallraf auch einige Gemälde von Jacob Jordaens, Frans Snyders und James Ensor.

    Dank einer Kooperation mit VISITFLANDERS erwartet Euch an diesem Abend neben den spannenden Führungen auch belgisches Bier und ein tolles Gewinnspiel!

  19. 26.11.

    Vortrag zu Musikszenen in der Malerei des 16. & 17. Jahrhunderts

    Meist sind es Instrumente, die unsere Aufmerksamkeit auf Musik in gemalten Intérieurs der Frühen Neuzeit richten: Cembali, Lauten, Flöten oder Orgeln werden in Wohnräumen allein, zu zweit oder in geselliger Runde gespielt und laden uns ein, über die Rolle von Musik hinter verschlossenen Türen von Bürgerhäusern oder Adelspalästen nachzudenken.

  20. The Rolling Stones; Foto: The Rolling Stones archive

    *ENTFÄLLT LEIDER!* Dass sich ein renommiertes Kunstmuseum mit einer Ausstellung zur dienstältesten Rockband der Welt befasst, ist mehr als außergewöhnlich. Andreas Blühm, von 2005 bis 2012 Leiter des Wallraf-Richartz-Museum und seitdem Museumsdirektor in Groningen, geht hier neue Wege.

  21. Ruth Beckermann; Foto: privat

    Ruth Beckermanns Film über Sisi in Ägypten, ihr Sehen und Gesehenwerden. Mit einer Einführung der Regisseurin

    „Je länger ich mich mit den Bildern und Mythen Kaiserin Elisabeths beschäftigte, einige ihrer Aufenthaltsorte besuchte, immer wieder ihre Porträts ansah, die Originale ihrer Gedichte in Bern las und schließlich auf ihre Fotosammlungen stieß, desto klarer formten sich innere Zusammenhänge, die zur Grundlage des Filmkonzepts wurden.

  22. 17.12.

    Vortrag im Vorfeld von „Andy Warhol. Now“ (12.12.20-18.04.21) im Museum Ludwig

    Als Sohn schottisch-irischer Einwanderer lebte David Gilmour Blythe (1815-1865) in Pittsburgh. Seine  gemalten Sozialsatiren trugen ihm den Ruf eines ‚amerikanischen Hogarth‘ ein. Das Stilleben im WALLRAF macht die Besitztümer eines amerikanischen Jungen zu einer Allegorie auf die Kindheit

  23. 13.11. - 18.12.

    Farah Pahlavi and Andy Warhol in Tehran Museum of Contemporary Art, 1977; Foto: Commons Wikimedia.org (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Farah_Pahlavi_and_Andy_Warhol_in_Tehran_Museum_of_Contemporary_Art,_1977.jpg)

    Die Pop-Art entstand unabhängig voneinander ab Mitte der 1950er Jahre in Großbritannien und den USA. Die Kunst wurde bunt und sollte wieder Spaß machen. Künstler wie  Andy Warhol, Claes Oldenburg und Roy Lichtenstein erklärten das Alltägliche und das Massenprodukt zu abbildungswürdigen Gegenständen.

  24. Russische Avantgarde, Michail Larionow, Detail Farbauftrag, Mikroskopaufnahme, Rayonismus Rot und Blau (Strand), 1913, Museum Ludwig Köln; Foto: Verena Franken/Russian Avantgarde Research Project, Foto: rba_d050875_01_Detail

    Immer mehr Museen öffnen sich nach langer Tabuisierung für einen transparenten Umgang mit Fälschungen, tauschen Erkenntnisse aus und entscheiden sich – falls notwendig – , Werke aus der Sammlung abzuschreiben. Mit einer Studioausstellung zur Russischen Avantgarde stellt sich das Museum Ludwig den Fragen nach Authentizität in seiner Sammlung. Die Russische Avantgarde bildet dank Peter und Irene Ludwig – neben Pop Art und Picasso – einen Sammlungsschwerpunkt des Museums: Sie umfasst 600 Arbeiten aus der Zeit von 1905 bis 1930, darunter rund 100 Gemälde.

  25. 24.10.20 - 24.01.21

    Ulric Grob
    Marie Garnier als „Venus“ in der Uraufführung der Oper „Orpheus in der Unterwelt“ von Jacques Offenbach, Paris 1858 Albuminpapier auf Karton
    5,5 x 9,3 cm
    Museum Ludwig, Köln
    Foto: Museum Ludwig, Köln

    Elis­a­beth von Öster­reich-Un­garn, ge­nan­nt Sisi, sam­melte in den 1860er Jahren Fo­to­gra­fien, die sie zeitlebens pri­vat hielt. Heute ver­wahrt das Mu­se­um Lud­wig achtzehn ihr­er Al­ben mit cir­ca 2000 Fo­to­gra­fien. Bilder von Adeli­gen – viele Mit­glied­er von Si­sis Fam­i­lie –, Berühmten und Kunst­w­erken. Am bekan­n­testen sind ihre so­ge­nan­n­ten „Schön­heit­en-Al­ben“, hoch in­sze­nierte Porträts an­der­er Frauen. Sisi nutzte diese Auf­nah­men zur Kon­turierung ihres ei­ge­nen Im­ages während ihr­er mo­nate­lan­gen Aufen­thalte in Venedig, auf Madei­ra und Ko­r­fu. In die­sen Jahren sollte sie zu ein­er en­er­gischeren, selb­st­be­wussteren Per­sön­lichkeit reifen, deren Schön­heit le­g­endär wurde. Ende der 1860er Jahre, 31-jährig, besch­ließt Sisi, sich selbst nicht mehr fo­to­gra­fieren zu lassen. In der Präsen­ta­tion wer­den die Zusam­men­hänge zwischen ihrem ger­adezu ob­ses­siv­en Sam­meln von Frauen­porträts und dem Bild, das sie von sich en­twirft sk­izziert.

  26. 05.11.20 - 07.02.21

    Max Liebermann, Samson und Delilah, Kohle, Graphische Sammlung, Wallraf-Richartz-Museum,
    Foto: Dieter Bongartz

    Die letzte Ausstellung der Trilogie zur Liebe im Graphischen Kabinett konzentriert sich auf die Darstellung starker Frauen, insbesondere auf solche biblischen Heldinnen, die ihre Weiblichkeit gezielt einsetzen. So etwa rettete die schöne, jung verwitwete Judith ihr jüdisches Volk, indem sie den assyrischen Heerführer Holofernes trunken machte und enthauptete, und Delilah stellte sich gegen Bezahlung in den Dienst der Philister, um den israelischen Richter Simson zu verführen und ihm dabei das Geheimnis seiner scheinbar unbezwingbaren Kraft zu entlocken.

  27. Willem van Diest, Holländische Kriegsschiffe in küstennahem Gewässer, Ausschnitt, um 1650, Öl auf Holz, Privatsammlung; aktuell in der Sonderausstellung „Poesie der See“ im 2. OG des Wallraf zu bewundern!

    „Und da es in Holland viel Seefahrt gibt, begannen die Menschen Gefallen an diesen kleinen Schiffstücken zu finden“ – mit diesen lakonischen Worten beschrieb Karel van Mander in seinem berühmten Malerbuch von 1604 die Entstehung einer Gemäldegattung, die sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem der beliebtesten und bestbezahlten Spezialgebiete der niederländischen Kunst entwickeln sollte: die Marinemalerei.

  28. Jan van Eyck, Genter Altar, 1432/1435, Öl auf Holz, Sint Baafs Kathedraal ©SINT BAAFSKATHEDRAAL GENT©WWW.LUKASWEB.BE, FOTO: HUGO MAERTENS

    So haben Sie Jan van Eycks Meisterwerk noch nie gesehen! Der Genter Altar kehrt nach mehrjähriger Restaurierung in die St.-Bavo-Kathedrale zurück! Erleben Sie authentische Kunstschätze im neu eröffneten Besucher-Zentrum und studieren Sie den Altar mit VR-Brillen im Detail. Das Museum der Schönen Künste in Gent ist alleine eine Reise wert.

  29. 12.12.20 - 18.04.21

    © 2020 The Andy Warhol Foundation for the Visual Arts, Inc. Licensed by Artists Rights Society (ARS), New York, Foto: Tate

    Andy Warhol (1928–1987) hat mit sein­er Per­sön­lichkeit Men­schen in sei­nen Bann ge­zo­gen und po­larisiert, seine Kunst hat eine ganze Ära geprägt. Sein vielges­taltiges Werk hat die Grenzen von Malerei, Skulp­tur, Film und Musik neu definiert. Als scheuer junger Mann aus re­ligiös geprägtem Ar­beit­er*in­nen­m­i­lieu bah­nte sich Warhol sei­nen Weg in die noch vom ab­s­trak­ten Ex­pres­sion­is­mus do­minierte Kunst­welt. In seinem Früh­w­erk ste­hen per­sön­liche, oft ho­moero­tische Zeich­nun­gen neben Aufträ­gen als er­fol­greich­er Wer­beil­lus­tra­tor, mit sei­nen un­verkenn­baren Sieb­druck­bildern wird er zum In­be­griff der neuen Pop Art-Be­we­gung. Seine lebens­lange Fasz­i­na­tion galt der pop­ulären Massenkul­tur. Aber eben­so wie seine Cele­bri­ty-Porträts oder Co­ca-Co­la-Flaschen der amerikanischen Ge­sellschaft ei­nen Spiegel vorhiel­ten, ste­ht Warhol für eine di­verse, queere Ge­genkul­tur, die nicht zulet­zt in seinem New York­er Stu­dio, der Fac­to­ry, ihren Aus­druck fand.

    Die groß an­gelegte Auss­tel­lung beleuchtet mit über 100 Werken Warhols er­weit­erte kün­st­lerische Praxis vor dem Hin­ter­grund drän­gen­der ge­sellschaftlich­er Fra­gen. Sch­lüs­sel­w­erke wie die Elvis Pres­ley-Rei­hen oder die Far­b­vari­a­tio­nen eines Elek­trischen Stuhls sind eben­so vertreten wie weniger beachtete As­pekte, die ei­nen aktuellen Blick auf die­sen Jahrhun­dertkün­stler in ein­er Zeit poli­tisch­er und kul­tureller Um­brüche er­möglichen. Auch seine En­twick­lung als Sohn russinisch­er Im­mi­grant*in­nen in Pitts­burgh wird beleuchtet, die sich un­ter an­derem in ein­er kom­plex­en Ve­rar­bei­tung re­ligiös­er The­men und Mo­tive spiegelt.

    Die Auss­tel­lung wird von der Tate Mod­ern, Lon­don und dem Mu­se­um Lud­wig in Zusam­me­nar­beit mit der Art Gallery of On­tario or­gan­isiert.

  30. 10.05.21 - 19.05.21

    Außenansicht der Kirche Catollica di Stilo in Kalabrien (https://de.wikipedia.org/wiki/Cattolica_di_Stilo#/media/Datei:Stilocattolica.jpg)

    Kalabrien ist eine der vielfältigsten Regionen Süditaliens. Von den Griechen über die Byzantiner, die Normannen, bis zu den Bourbonen haben die unterschiedlichsten Völker hier ein einzigartiges kunsthistorisches Panorama hinterlassen.

  31. 25.05.21 - 29.05.21

    Stadtansicht Helsinki; Foto: Pixabay, gemeinfrei

    Helsinki gehört zu den lebenswertesten Städten dieser Welt. Die Stadt begeistert mit ihrer nordischen Kultur, mit einzigartiger Lebensart, beeindruckendem Design und abwechslungsreicher Architektur. Der Dom von Helsinki und die Uspenski-Kathedrale, die Felsenkirche und das Sibelius-Denkmal stehen auf der Liste Ihrer Besuche.

  32. Lyon, Quai Saint-Antoine sur la Saone© LV/ Lyon Tourisme et Congrès

    Die östlichen Grenzgebiete Frankreichs beeindrucken durch kunst- und kulturgeschichtlichen Glanz. Von Lyon bis Orange: Städte, Museen, architektonische Kostbarkeiten; und grandiose Landschaften: Das alte Savoyen, die nördliche Dauphie´, das Rhônetal! Lyon, nach Paris Frankreichs „zweite Kulturhauptstadt“, das Kirchen-Kleinod von Brou, Voltaires Schloss und Rousseaus Wohnhaus, das Courbet-Museum in Ornans, die malerische „Route Napoléon“, Grenoble mit dem „drittbedeutendsten“ französischen Kunstmuseum, die überwältigenden Schluchten des Verdon und natürlich Orange mit seinen antiken Bauten.

  33. Dr. Uwe Westfehling: Zeichnung des Triumphbogens von Paris (privat)

    Die Seine-Metropole und ihre Umgebung – ein unerschöpfliches Thema. Ewig jung, allzeit neu und immer faszinierend. Was tut sich „aktuell“ in der Hauptstadt der Künste? Christo, der weltbekannte „Verpackungskünstler“, der am 19.05.2020 plötzlich verstarb, entzieht in seinem letzten Kunstwerk  eines der berühmtesten Monumente aller Zeit unserem Blick… damit wir es „besser sehen“ können.

  34. 20.08.20 - 19.08.22

    Installationsansicht: John Dewey Who? Neupräsentation der Sammlung für Gegenwartskunst
    Museum Ludwig Köln, 2020; Foto: Rheinisches Bildarchiv, Köln/Marleen Scholten

    Zum dritten Mal zeigt das Museum Ludwig im Untergeschoss eine Neupräsentation seiner Sammlung von Gegenwartskunst. Es sind etwa 50 Arbeiten von 34 Künstler*innen in allen Medien – Malerei, Installation, Skulptur, Fotografie, Video und Papierarbeiten zu sehen.