KunstBewusst

Die renommierte Vortragsreihe der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig e.V. „KunstBewusst“ hat in den vergangenen Jahren Kunsthistoriker*innen, Kunstschaffende und Intellektuelle zu Themen rund um Kunst, Kultur und Geschichte wie u.a. Marina Abramovic, Werner Herzog, Julia Stoschek, Bryan Ferry, Mithu Sanyal, David Hockney, Andrea Fraser, Marina Weisband, Volker Manuth, Helmut Draxler und viele mehr als Redner*innen im Wallraf und Museum Ludwig begrüßen dürfen.

EINTRITT: Der Eintritt zu den KunstBewusst-Veranstaltungen vor Ort ist für Mitglieder der freunde grundsätzlich kostenfrei. Nicht-Mitglieder zahlen einen Beitrag von 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse.

Die Vorträge, Filmvorführungen und Gespräche finden immer um 18 Uhr im Wallraf oder im Museum Ludwig statt. Im KunstfreundeSalon auf YouTube finden Sie regelmäßig Aufzeichnungen einiger Vorträge. Bei der Vortragsreihe haben auch Sie die Chance in anschließenden Fragerunden, ihr Interesse und Fragen mit den Referent*innen zu teilen.

Wir wünschen Ihnen vor Ort kunstbewusste Momente mit den freunden und freuen uns immer über konstruktive Kritik und Bewertungen in Form von Abonnements und Empfehlungen durch jeden Teilen-Button!

  1. Links: Yayoi Kusama in der Installation Aggregation: One Thousand Boats Show (1963), Gertrude Stein Gallery, New York, 1963
    Fotografiert von Rudy Burckhardt © VG Bild-Kunst, Bonn 2025/Prolitteris, Zürich // Rechts: Yayoi Kusama
    Anatomie Explosion -Happening auf der Brooklyn Bridge, New York, 14. August 1968 Getty Research Institute, Los Angeles Schenkung der Roy Lichtenstein Foundation im Gedenken an Harry Shunk und Janos Kender/Foto: Shunk-Kender © J. Paul Getty Trust

    Worum geht es? This lecture focuses on photographs in which Yayoi Kusama poses as part of her artworks. This manner of posing differs from most artist portraits, which show artists in front of or next to their artworks. Kusama’s portrait photos are closely connected to her vision of the human being as part of networks. The accumulations that characterize her artistic oeuvre not only align with artistic strategies of repetition in modern art but also evoke associations with current views on networks that consist not only of people but also of interactions with matter and the natural environment. Wer ist unser Gast? Dr. Helen Westgeest is a senior researcher affiliated with Leiden University, where until recently she was employed as an associate professor of contemporary art history. She has published articles in peer-reviewed journals, as well as several monographs (e.g. Skin Color and Whiteness, 2025) and edited volumes (e.g. Oikography, 2025).   Dieser Vortrag findet in englischer Sprache statt! Der Eintritt zu den KunstBewusst-Veranstaltungen vor Ort ist für Mitglieder der freunde grundsätzlich kostenfrei. Nicht-Mitglieder zahlen einen Beitrag von 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse.
  2. 14.07.

    Hanna Knölke

    Weitere Infos folgen in Kürze…

     

     

     

    Der Eintritt zu den KunstBewusst-Veranstaltungen vor Ort ist für Mitglieder der freunde grundsätzlich kostenfrei. Nicht-Mitglieder zahlen einen Beitrag von 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse.

  3. 16.07.

    Die deutschen Expressionisten und der Kolonialismus

    Dr. Kea Wienand

    Kooperationen, KunstBewusst, kunstfreunde besuchen, Vortrag

    Worum geht es?

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts interessierten sich viele europäische Künstler:innen, darunter auch die deutschen Expressionist:innen, für außereuropäische Kulturen. Motive, Stil und Ästhetik ihres Schaffens gehen maßgeblich auf den Einfluss afrikanischer und ozeanischer Kulturen zurück. Dabei fand die Beschäftigung der Expressionist:innen im zeithistorischen Kontext des Kolonialismus statt, dessen Bildwelten und rassistische Annahmen den europäischen Blick entscheidend prägten. Der Vortrag untersucht das Verhältnis zwischen Expressionismus und Kolonialismus. Er geht der Frage nach, inwiefern die Darstellungen der ‚fremden Anderen‘ koloniale Blickstrukturen festigten und vor allem den eigenen künstlerischen Selbstentwürfen dienten

    Wer ist unser Gast?

    Kea Wienand, Dr., Kunst-/Kulturwissenschaftlerin, arbeitet als Dozentin am Institut für Kunst und visuelle Kultur der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Lehraufträge und Gastprofessuren an verschiedenen Universitäten (Konstanz, Wien). Sie lehrt und forscht zu Kunst und visueller Kultur des 19. bis 21. Jahrhundert, zur deutschen Kolonialgeschichte, Künstlermythen und transkulturellen Erinnerungskulturen. Demnächst erscheint ein von ihr zusammen mit Joachim Zeller herausgegebener Sammelband mit dem Titel „Koloniale Bildwelten und dekoloniale Künste. Die deutsche Kolonialherrschaft in der visuellen Kultur. Beiträge zu einer postkolonialen Kunstwissenschaft“ im Metropol Verlag.

     

     

    Bei dieser KunstBewusst-Veranstaltung besuchen die freunde die Museumsgesellschaft RJM im Rautenstrauch-Joest-Museum (Cäcilienstraße 29-33, 50676 Köln)

     

    Der Eintritt zu den KunstBewusst-Veranstaltungen vor Ort ist für Mitglieder der freunde grundsätzlich kostenfrei. Nicht-Mitglieder zahlen einen Beitrag von 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse.

  4. Weitere Infos folgen in Kürze…

     

     

    Bei dieser KunstBewusst-Veranstaltung besuchen die freunde das Römisch-Germanisches Museum im Belgischen Haus (Cäcilienstraße 46, 50667 Köln)

     

    Der Eintritt zu den KunstBewusst-Veranstaltungen vor Ort ist für Mitglieder der freunde grundsätzlich kostenfrei. Nicht-Mitglieder zahlen einen Beitrag von 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse.

→ alle Veranstaltungen

Bildcredits

Bendemann, Eduard Julius Friedrich; Die trauernden Juden im Exil (Psalm 137), Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (WRM 1939, Köln) (Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, 2006, rba_d000114) // Annette Hiller / LVR-ZMB// Boaz Kaizman, Hannah Arendt – die Reise nach Jerusalem, 2018, Video, Farbe, Ton, Spieldauer: 21:00 min., © Boaz Kaizman, Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv, Köln // Lemohang Jeremiah Mosese; FR/Lesotho/DE/Katar/Saudi-Arabien 2025; OmeU; 90 min. // 1969: Ludwigs mit Frau Lutzeyer in New York © Peter und Irene Ludwig Stiftung //