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  1. Boaz Kaizman, Hannah Arendt – die Reise nach Jerusalem, 2018, Video, Farbe, Ton, Spieldauer: 21:00 min., © Boaz Kaizman, Reproduktion: Rheinisches Bildarchiv, Köln// Porträtfoto: Prof. Dr. Stephan Grigat, privat

    Die Entstehung der modernen Gesellschaft ist von der Ablösung personaler Herrschaft durch abstrakte Verhältnisse geprägt, die den Einzelnen als ebenso feindlich wie undurchschaubar entgegentreten. Der moderne Antisemitismus ist wesentlich eine wahnhaft-projektive Reaktionen auf subjektlose Herrschaft, auf Vermittlung und Abstraktion. In ihm wird der Versuch unternommen, das Abstrakte in einer wahnhaft-projektiven Reaktion auf die Moderne zu konkretisieren…

  2. 11.06.

    Guan Xiao, The Documentary: Geocentric Puncture, 2014, Digitalprint auf Vinyl, Wachs, bemaltes Metall, Webcam, Kamerastative, Kameraobjektive 280 x 700 cm, Tiefe: 276, Courtesy die Künstlerin; Kraupa-Tuskany Zeidler, Berlin; Antenna Space, Shanghai; Foto: Benoit Pailley // Porträtfoto: Dirk Hildebrandt, privat

    Die Produktion, Präsentation und Rezeption von zeitgenössischer Kunst ist eingebettet in die Prozesse einer vielgestaltigen Ökonomisierung. Während sie etwa im Rahmen internationaler Großausstellungen zu politischen Repräsentationsabsichten beiträgt, bezeugt der Handel mit ihr auf dem Kunstmarkt nicht nur eine prinzipielle Warenförmigkeit, sondern auch ihren Status als einer ›internationalen Währung‹. Darüber hinaus erscheint künstlerische Produktion als zentraler Gegenstand eines kulturellen Kapitalismus, der immer auch auf digitalen Wegen in individuelle und korporative Wertvorstellungen investiert werden kann. Kurzum: Ökonomische Strategien, Kontexte und Prozesse zerren am Eigenen und Eigentlichen der Kunst.

  3. 13.06.

    Rembrandt Harmensz. van Rijn, Adam und Eva, Bildausschnitt, 1638, Radierung, 173/175 x 123 mm (blatt), Bez. u. Mitte: Rembrandt.f.1638, Inv. Nr. 25201

    Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen in Kürze! 

  4. 04.07.

    Claude Monet: Verschneite Getreideschober in der Sonne, 1891, Öl auf Leinwand, 65 x 100 cm, Sammlung Hasso Plattner // Portärtfoto Dr. Daniel Zamani: David von Becker

     

    Worum geht’s? In der Genese des Impressionismus spielte die Praxis der Freilichtmalerei eine herausragende Rolle.  Dabei arbeiteten die Künstler nicht mehr nur in freier Natur, um kleinformatige Skizzen anzufertigen und diese später als Gedächtnisstützen für im Atelier und bei künstlichem Licht ausgeführte Kompositionen zu verwenden. Stattdessen wurden die Gemälde unmittelbar vor dem Motiv selbst und oft in beachtlicher Schnelligkeit und in nur wenigen Malsitzungen angefertigt. Auf technischer Ebene war diese Entwicklung von praktischen Neuerungen wie der Einführung von wiederverschließbaren Tubenfarben sowie der Erfindung der tragbaren Staffelei begünstigt worden. Darüber hinaus bot das ab den 1840er-Jahren rapide wachsende Schienennetz den in Paris ansässigen Malern schnellen und kostengünstigen Zugang zu einer Vielzahl unterschiedlichster Topografien. Die en plein air entstandenen Gemälde bestechen durch ihr helles Kolorit und ihre dynamische Pinselführung und begeistern auch heute noch mit ihrem Eindruck von Unmittelbarkeit und Frische. Der Vortrag beleuchtet die Kunst des Impressionismus mit einem besonderen Fokus auf den großen Vorreiter der Freilichtmalerei, Claude Monet (1840-1926). Wer ist unser Gast?  Daniel Zamani (*1986) studierte Kunst- und Architekturgeschichte an der University of Cambridge sowie Museologie an der École du Louvre in Paris. Von 2015 bis 2017 arbeitete er zunächst als wissenschaftlicher Volontär, dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Städel Museum in Frankfurt am Main, wo er gemeinsam mit Felix Krämer die großangelegte Sonderausstellung Matisse – Bonnard. Es lebe die Malerei! (2017/18) kuratierte. 2018 erfolgte der Wechsel an das Museum Barberini in Potsdam, wo er neben Ausstellungen zur Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts auch als Sammlungsleiter für die Hasso Plattner Collection zuständig ist. Zu den Ausstellungen, die Daniel Zamani am Museum Barberini betreut bzw. betreut hat, gehören die Projekte Farbe und Licht. Der Neoimpressionist Henri-Edmond Cross (2018/19), Monet. Orte (2020), Die Form der Freiheit. Internationale Abstraktion nach 1945 (2022), Surrealismus und Magie. Verzauberte Moderne (2022/23) sowie Maurice de Vlaminck. Rebell der Moderne (ab September 2024). Am Munchmuseet in Oslo war er darüber hinaus 2022 als Gastkurator für die Umsetzung der Ausstellung The Shape of Freedom verantwortlich. Eintritt: Für Mitglieder der freunde kostenfrei. Gäste 4 €, Studierende 2 €  Keine Voranmeldung notwendig!
  5. 12.09.

    An diesem Abend soll es vor allem um die Lupe gehen: Um das Spuren-Lesen und Indizien-Abklären, um das, was Zeichnungsforschung zur Detektivarbeit macht und die Kunsthistorikerin zum Profiler. Die Lupe ist also Programm!
    Wir tauchen ein in die Praxis des Kölner Projekts „Expedition Zeichnung“. Etwa 800 niederländische Zeichnungen besitzt das Wallraf. Sie werden seit 2021 erforscht, und einige der Ergebnisse werden hier zum ersten Mal präsentiert.